In jedem Musiker steckt ein Fan und jeder der mit Musik anfing hatte in seiner Kindheit, Jugend oder als Twen seine Helden. Wunderbar nachzuvollziehen ist dies bei kleinen Gruppen, insbesondere in den jeweiligen musikalischen Subkulturen und bei bereits ganz bekannten Bands, die sich noch mal an ihre frühen Tage erinnern und nach ihrem eigenem erfolgreichen Dasein dazu hinreißen lassen und zeigen wo ihre Wurzeln sind.
Populär sind seit längerem Tribute Sampler, wo meist Insidertipps, Szenekapellen und ab und zu große Bands Coversongs einer Band zocken. Weit verbreitet ist natürlich die Variante, dass eine Band auf einem regulären Album einen Coversong hinzufügt oder ihn auf einer Single B Seite platziert.
Allerdings gibt es auch Bands oder Solokünstler, die ihre Verbeugung, Anerkennung, Huldigung oder einen satirischen Seitenhieb nicht nur akustisch, sondern visuell zeigen. Um die geht es in diesem Artikel.
Mir kam die Idee, als ich mir von Elvis Presley das erste Album auf CD nachholte und … seht selbst!
Vorhang auf für die Helden, deren Jünger und Gefolgschaften!

Elvis Presley " Elvis Presley" (1956)
verehrt von
The Clash "London Calling" (1979)
März 1956, auf RCA Victor, in mono, Katalog Nummer LPM 1254. Diese Daten muss man nicht auswendig lernen, gelten aber definitiv als eines der wichtigsten in der Populärmusik! Mit ihm bekam die Pop Kultur und Jugendbewegung einen enormen Schub.
Bands und Solokünstler veröffentlichten zu dieser Zeit in der Regel Vinyl Singles mit einem Song pro Seite in Papierhüllen ohne Bilder und Schriftzügen. Es gab nur das Logo vom Plattenlabel und Namen der Gruppe/des Interpreten, die Songtitel und das Kleingedruckte bzgl. Rechte usw. Das TV war noch schwarz/weiß, eine Jugendbewegung oder eine eigene Jugendkultur gab es noch nicht. Das Phänomen Elvis sprach sich schon herum, aber bis zum Erscheinungsmonat gab es noch nicht viele Fotos oder bewegte Bilder von ihm. Sein erster TV Auftritt war ein Jahr vor Erscheinung des Albums, es folgten noch ein Paar und sie zogen heftige Diskussionen unter Erwachsenen und riesige Begeisterung bei vielen Jugendlichen nach sich. Aber noch kannten nicht alle sein Aussehen, daher der Grund eines Fotos von einem lebhaften Elvis live auf der Bühne. Es war nicht nur ein normales Cover, es sollte ihn tatsächlich vorstellen!
Zu einer Zeit, als Bands oder Solokünstler nur Singles rausbrachten und ein richtiges Album sehr selten war, kam dieser erste Vinyl Longplayer (LP) von Elvis raus. Vorher für einige Singles auf Sun Records in Memphis gewesen, nun zu RCA nach New York gewechselt, kam nach drei Singles das erste richtige Album raus.
The Clash machten ein sehr cleveres Plagiat. Punkt eins: Sie zollten dem Urheber der Rebellion generell Respekt. Punkt zwei: Sie umgehen geschickt die Problematik als Band ein Albumcover eines Solokünstlers zu imitieren, indem sie ebenso ein Live Foto auch in schwarz/weiß, auch mit einer wilden, nur zeitgemäßeren wilden Szene vom Bassisten Paul Simonon nehmen. Aber, sein Gesicht ist nicht zu erkennen! So funktioniert durch die Anonymisierung eines Bandmitgliedes diesen repräsentativ für alle anderen Clash Mitglieder als Einzelperson zu platzieren.
Elvis war wichtig für die Musikwelt und Jugendkultur weltweit. The Clash waren wichtig im Punk und beeinflussten in ihrem Genre weltweit. Insofern sorgen hier zwei Giganten für den Auftakt zu diesen Artikel, wobei der schmuddeligere Subkulturgigant dem King Tribut zollt. Klasse.

The Beatles "Sgt. Pepper′s Lonely Hearts Club Band" (1967)
nachgebastelt von
Bläck Fööss "Et es 20 Johr jenau jetz" (1990)
und
Frank Zappa "We′re only in it for the Money" (1968)
Mit den Beatles kommt der nächste weltweite Gigant ins Spiel, diesmal aus Europa. Die Beatles Mania ist bekannt, die Musik weltberühmt, bei Erscheinung des Albums gab es die Jugendbewegungen bereits etablierter. Jetzt waren sie an der Reihe und setzten noch einen visuellen Quantensprung hinzu. Das Sgt. Peppers Cover gehört zu den berühmtesten und es gibt viele Details und Hintergrundgeschichten dazu. Eine Recherche lohnt sich! Bemerkenswert ist hier, sie hatten erstmals Songtexte auf dem Backcover! Heute sind Songtexte die Regel, die Beatles legten den Startschuss.
Einfach grandios, dass die Bläck Fööss mit dem Cover den Beatles huldigten und hintenrum mit dem Song "Elvis lääv" (Elvis lebt) den King ein Denkmal setzten. Sehr sympathisch. Eine rundum gelungene Verbeugung.
Etwas frecher kommt Frank Zappa daher, der nämlich die Hippies und alle anderen gleich mit aufs Korn nimmt.


Elvis Presley (1959)
"50,000,000 Elvis Fans Can′t Be Wrong: Elvis′ Golden Records, Vol. 2"
bekam von Killmister Rock N Roll den Ritterschlag
Lemmy "Lemmy, Slim Jim and Danny B." (2003)
und Anerkennung auch aus Deutschland
Blumfeld "L′ Etat Et Moi" (1995)
Selbst ein Schotte kann seine Bewunderung nicht zurückhalten
Rod Stewart "Body Wishes" (1983)
Elvis im goldenen Maßanzug ist ein wahres und glanzvolles Statement! Kein anderer verkaufte so viele Singles und Alben und bekam entsprechend viele goldene Schallplatten verliehen. Ganz wichtig, zu seiner Zeit gab es pro eine Million verkaufter Einheiten eine goldene Auszeichnung. Elvis hatte Mehrfachauszeichnungen. In diesen Dimensionen heute undenkbar.
Eine lebende Legende huldigt eine Legende. Der Lärmbolzen Lemmy vom Krachschiff Motörhead grüßt hiermit ganz klar einen seiner absoluten Helden und zeigt, wo sein wahres Herz schlägt. Er ist durch und durch ein Rock N Roller. Ein Ritterschlag unter ihres gleichen.
Eine nette Geste, dass ebenso eine deutsche Kapelle Anerkennung zeigt. Immerhin verweilte der King auch in Deutschland. Soviel Respekt muss ein. Danke Blumfeld.
Und ja, die Schotten wollen sich auch mal im Sonnelicht baden. Kommt die strahlende Sonne in Schottland nicht durch die Wolkendecke, so soll es warm ums Herz werden, wenn man das strahlende Gold von Elvis wirken lässt. Rod Stewart bietet hier eine geschickte Abwandlung durch ausgetauschte Farbkombinationen. Das hat sein Promoteam gut gemacht, ob er es selbst bemerkt hat?

Sex Pistols (1977)
"Never Mind the Bollocks Here′s the Sex Pistols"
hochgradig kopiert und nachgeschnibbelt von
Die Toten Hosen (1987)
"Never Mind the Hosen Here′s Die Roten Rosen"
Eigentlich ohne Worte. Berühmt bis zum Anschlag. Die Kapputtnixe aus London ließen den Stil ihres halbwegs geschredderten Klamottenoutfits aufs Cover transformieren, mit Schnippsellayout. Es passte und war die absolute Vorlage der Punk Philosophie! Nichts muss professionell sein und war stilprägend für alle anderen Bands mit wenig bis kaum Geld, die es so jedoch schafften selbstgemachte Covers zu gestalten. Von den später folgenden Fanzines ganz zu schweigen.
Und die Toten Hosen geben mit ihrer Roten Rosen Version ein wirklich gelungenes und angenehmst selbstironisches Bild ab. Klasse.

The Doors "The Doors" (1967)
wird gewürdigt von
Danzig "Danzig II: Lucifuge" (1990)
Als das Danzig Album rauskam, erwähnte nix und niemand die Analogie zum Doors Album. Ein Witz! Der Witz rundet sich ab, wenn man bedenkt, dass Danzig mit seinem Schaffen insbesonde bei den Misfits und randnotiert auch bei Samhain ein bluthorrorrotzkaputtfertiges Denkmal für die Punk Kultur hinterlassen hat! Punks waren der absolute Gegenpol zu den Hippies und Mr. Stahlbau in Person huldigte ganz lässig mal ebenso nebenbei eine der absoluten Hippie Ikonen! Das ist nicht nur geil, sondern richtig geil! Aber er darf das auch, denn er ist der einzige mit der legitimen Stimme für Elvis Songs! Er muss nur noch selbst drauf kommen, mal einen Elvis Song zu singen!!! Wie gesagt, so einer darf das.

The Who "Live at Leeds" (1970)
wird verehrt von
Heresy "Live at Leeds" (1989)
The Who sind nicht irgend wer, sie sind eine Macht! Wer das Schaffen dieser Band kennt, weiß wovon geredet wird und erkennt deren Einfluss auf die musikalische Nachwelt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein The Who Cover dran glauben muss und es gibt tatsächlich von mehreren Alben wunderbare Plagiate! In diesem Fall möchte ich aber eines der schönsten vorstellen.
Zunächst muss gesagt werden, ist schon die originale Vinyl LP Version von The Who fantastisch! Dem aufklappbaren Cover liegt neben der LP noch einiges an Geschnipsel und s/w Fotos bei! Auf den Schnipseln sind Hotelrechnungen, Verträge und andere Scherze zu sehen. Sie entlarven damit die freiheitsliebende und rebellierende Rock Welt. Dem entgegen setzen sie tolle und magische Livefotos.
Die Kopie der Grindcore Band Heresy ist ein liebvoll gemachtes Kleinkunstwerk. Diese Knüppelbarden aus Birmingham bieten auf dieser singleformatigen Vinylversion drei Songs von ihrem finalen Konzert vom 23. Dezember 1989. Es sind deren Klassiker Face up to it, make the connections, genocide und alle sind auf der A Seite! Auf der B Seite gibt es eingeritzte Karikaturen der 4 Musiker!

Iron Maiden "The Number of the Beast" (1982)
bekommt seine Anerkennung von
S.O.D. "Bigger than the Devil" (1999)
Das Beast Album von Iron Maiden gehört zu den ganz wichtigen und großen Heavy Metal Werken. Erstmals mit Bruce Dickinson am Gesang standen sie vor alles oder nichts und übertrafen sich selbst. Der Rest ist Geschichte.
Das Cover sieht nach purem Heavy Metal aus und sollte exakt so sein, denn es erschien in einer Zeit, als es noch keine reinen Heavy Metal Magazine und ähnliches gab. Im Plattengeschäft konnte man nur am Cover erkennen, um welche Musikrichtung es sich handelte. Dieses Cover erfüllte diesen Zweck wie alle anderen Iron Maiden Cover auch. Iron Maiden haben nebenbei bemerkt den markantesten und wohl berühmtesten Bandschriftzug aller Zeiten. Und zurecht muss jemand exakt diesem Album Tribut zollen als Dank für den wertvollen Beitrag zur Musikgeschichte.
S.O.D. haben sich das nicht nehmen lassen, diesen Klassiker zu würdigen. S.O.D. gibt es als Projekt seit 1985, steht für Stormtroopers of Death, sind aus New York, besteht aus den Anthrax Recken Scott Ian (Gitarre) und Charlie Benante (Schlagzeug), verstärkt mit dem ursprünglichen Anthrax Bassisten Dan Lilker (damals von Nuclear Assault und später zig anderen Kapellen wie z.B. Brutal Truth) und dem ehemaligen Anthrax Roadie und späteren M.O.D. Bandleader Billy Milano und legten mit ihrem ersten Album ein Kultalbum ersten Ranges vor. Kurz und knapp wurde der originale Crossover aus Metal und Hardcore mal derbe, mal sarkastisch abgefeuert.
Der Humor ließ 1999 diese wunderbare S.O.D. Hommage entstehen.

Venom "Black Metal" (1982)
wird nachgeraucht von
Exit-13 "… just a few more hits" (1995)
Das Black Metal Album von Venom aus Newcastle gehört zum perfektesten im dilettantischen Sinne und stilprägendsten, was man in und auf der Anlage rotieren lassen kann. Der Name ist Pate der Stilrichtung, die Ästhetik unübertroffen und passgenau. Alles ist schwarz. Der Name, das Cover, die Kleidung, der scheppernde, einfache, punkbeeinflusste Metalsound und der Humor! Venom sind so ziemlich das bekloppteste was man sich vorstellen kann! Dafür muss man allerdings Fotos, Konzerte und Konzertvideos der originalen Besetzung gesehen haben.
Und da gibt es Leute, die dies alles zu würdigen wissen: Exit 13. Ich habe von Exit 13 noch nie etwas gehört, aber die Würdigung ist gelungen und kommt sogar ziemlich lässig daher. Da raucht doch wer… etwas…
Zumindest gibt es bei Exit 13 verschiedene Line Ups und ein gewisser Bassist Namens Dan Lilker ist auch wieder dabei. Deren Veröffentlichungsheimat sind Relapse Records.
Eines Tages werde ich mir das anhören. Wenn Dan Lilker mit seinen Hardcore, Metal und Grindcore Wurzeln zusammen mit einer Sängerin musiziert die sich Bliss Blood nennt und in verschiedenen Swing und Jazz Bands beheimatet ist, dann ist da ein ganz, ganz strubbeliges Ding am Start! Und wer die Homepage von Exit 13 gesehen hat, versteht das lässige Coverplagiat.
Seht selbst:
Exit 13 geparkt auf der Homepage von Brutal Truth

Slayer "Seasons in the Abyss" (1990)
nachgepinselt von
S.O.D. "Seasoning the Obese" (2006)
Slayer machen bis ins Detail durchdachte Bauchmusik. Purer Thrash Metal angereichert mit Wahnsinn in allen Ebenen. Genau das zeigt das Cover. Auf mich wirkte das Cover immer wie eine böse Vergiftung des Bildes "Der rote Blick" von Arnold Schönberg. Ob was dran ist?
S.O.D. lassen nicht lange auf sich warten und zeigen erneut wo ihre Wurzeln sind. Man merkt ihnen an, dass sie absolute Musikfans sind und ihre eigenen Helden verehren. Wohlgemerkt mit Scott Ian und Charlie Benante am Start, die selbst schon mit Anthrax riesigen Erfolg hatten. Absolut bodenständig und musikbegeistert.

Jefferson Airplane "Surrealistic Pillow" (1967)
teilen den Friseursalon mit
White Flag "White Rabbit" (1993)
Jefferson Airplane aus dem kreativen San Francisco gehörten in den 60ern zu den Hitgiganten aus Californien und deren Albumfoto merkt man ganz deutlich die Begeisterung für die Beatles an. Ich denke die Friseure kannten lange Zeit nur diesen Haarschnitt…
Mit White Flag, ursprünglich aus Moreno Valley, CA und schlussendlich in Los Angeles gelandet, liegt ein schmuckes Dankeschön am Schaffen von Jefferson Airplane vor. Schön zu sehen, dass Punks auf der Suche nach eingängigen, knackigen Songs auf alte Hippielieder stoßen.

Ramones "Road to Ruin" (1978)
bekommt ein Denkmal gesetzt von
The Hanson Brothers "Gross Misconduct" (1992)
Von den Ramones gibt es unzählige musikalische Coverversionen und visuell waren sie ebenso stilprägend. Bis heute. Ein würdiges Denkmal visueller Art präsentieren uns The Hanson Brothers! Klasse gemacht. Hinter diesem Bandnamen findet man allerdings die Kulisse von No Means No aus Vancouver, Kanada! Rob und John Wright wollten sich mal eben so neben No Means No etwas austoben und stampften dieses punkrockige Ding aus dem Boden. Das Cover passt dazu.

Miles Davis "The Essential Miles Davis" (2001)
erhält Absolution von
Cassandra Wilson "Traveling Miles" (1999)
Miles Davis, ein grübelndes Genie auf der Kippe? Bewahre! Sein musikalisches Schaffen ist bahnbrechend und unbestritten. Sein Name wird stets mit höchstem Respekt ausgesprochen. Umso sympathischer erscheint das Albumcover, eine gute Idee.
Miles Davis kann sich glücklich schätzen, denn er bekommt eine Huldigung von Cassandra Wilson. Sie selbst ist in ihrem Genre eine anerkannte Königin.

Bad Religion "Suffer" (1988)
wird umgemogelt von
NOFX "Surfer" (2001)
Keine Frage, NOFX zollen mit ihrer Surfer 14 Song 7 inch EP ihren Szenekumpels von Bad Religion anständig Respekt … oder spielen einen Streich. Immerhin bewegen sie sich auf Augenhöhe. Der Vorschlag auf eine monotone Wohnsiedlung zu verzichten und stattdessen raus in die Natur ans Wasser mit Meeresblick zu ziehen, erscheint sympatisch. Warum zuhause rumhängen, wenn man draußen surfen kann?!

Kraftwerk "Die Mensch Maschine" (1978)
bietet die Blaupause für
Big Black "The Model" (1987)
Es gibt wenig Bands aus Deutschland, die weltweit bekannt sind. Ein Paar jedoch haben sich im Ausland etabliert, weil sie sehr originell, aufregend oder auffällig waren. Kraftwerk gehören dazu und deren Alben findet man heute noch z.B. in den USA in guten Musikgeschäften. Ein Dankeschön an Florian Schneider und Ralf Hütter, die 1970 in Düsseldorf mit "Kraftwerk 1" begannen die Musikwelt bereicherten.
Big Black, 1982 in Evanston, IL, USA gegründet, würdigen diesen musikhistorischen Beitrag. Big Black mit Punk Background setzten eine Drum Machine ein und gaben dem Post Punk so selbst neue Akzente. Diese Single kam auf Touch and Go raus, ein Gütesigel.

Trio "Trio" (1981)
nachgezeichnet von
The Oblivians "Album" (1997)
Wer hätte gedacht, dass eine lärmende Bande aus Memphis einen großen Bogen um den strahlenden weltberühmten heimischen Bewohner Elvis schafft, um einen Blick auf die minimalistischen Trio aus Deutschland zu erhaschen?! Sie schafften es und bieten ein Rundumpaket: Eine komplette Huldigung in Bild und Ton: Nachgemalt wurde die US Version vom Trio Cover und gelärmt zu den Liedern Sunday You Need Love und Ja Ja Ja.
Trio gehören auch zu denjenigen die bei einigen in den USA Eindruck hinterließen. Beispielsweise boten The Jesus Lizard auf deren 1990er Single Mouth Breather auf Touch and Go eine Coverversion von Sunday You Need Love. Wiederzufinden auf der Sampler CD "Bang", wo eine weitere Coversion auftaucht: Anna. Na, das ist doch mal was! Trio beeinflussten. Ein Dankeschön an die Oblivians, dass sie an Trio dachten und sie ins Rennen schickten!

Manowar "Hail to England" (1984)
nachgebrüllt von
Doom "Hail to Sweden" (1995)
Puristen und Klischeereiter unter sich. Die Crustcore Band Doom aus Birmingham konnte sich den Scherz offensichtlich nicht nehmen lassen, sich bei einem aus Crustcoresicht eigentlich verhassten Genre, dem Heavy Metal, zu bedienen. Während die US Amerikaner Manowar die Heimat des New Wave of British Heavy Metal mit kriegerischem Gehabe (ent)würdigen, senden die Briten Doom den Gruß gleich weiter nach Schweden. Die Manowar Vorlage entpuppt sich tatsächlich als perfekt für einen Gruß aus England nach Schweden, dem Crustcore Mekka.